Gestaltungstherapie

Bild, Farbe, Form und Geschichten sind in allen Kulturen und zu allen Zeiten Teil der Sprache der Seele gewesen. Die Menschen hatten schon immer das Bedürfnis, sich in Form und Farbe auszudrücken – das zeigen Höhlenzeichnungen, Träume, Märchen und Skulpturen. Wie heilsam dieser Vorgang sein kann, war bereits den Schamanen aller Traditionen bewusst und ist auch der modernen Psychotherapie nicht entgangen.

In der Gestaltungstherapie werden diese Ausdrucksformen dort genutzt, wo Sprache nicht mehr ausreicht, um komplexe seelische Zusammenhänge darzustellen, aber auch, um die Sprache zu unterstützen. Ihre Techniken und Werkzeuge helfen, unser Unterbewusstes besser zu erkennen und zu verstehen. Schließlich haben wir schon als Kinder Farben und Formen instinktiv dazu benutzt, um mehr über uns selbst zu erfahren und das, was in uns vorgeht, zum Ausdruck zu bringen. Verbunden mit Gesang, Tanz und Trance nennt man das dann "Schamanismus".